Seit Jahren wird sowohl für den europäischen Wirtschaftsraum als auch für das Bundesland Salzburg ein besorgniserregender Fachkräftemangel bis 2030 vorhergesagt.
Besonders betroffen sind berufliche Lehrausbildungen in gewerblich-technischen Bereichen, bei denen die Anzahl offener Lehrstellen bereits jene der BewerberInnen übertrifft.
Das Vorgängerprojekt
IMPROVE I wurde in Zusammenarbeit mit Betrieben aus der Region Salzburg durchgeführt und konnte für SchülerInnen - hier aus dem Bereich der Polytechnischen Schulen (PTS) - deutliche Differenzen zwischen angenommenen eigenen Kompetenzen und den Erwartungen der Betriebe feststellen. Die Ergebnisse zeigten, dass schulisches Basiswissen von SchülerInnen als wenig relevant für Lehrberufe und eine Lehre insgesamt eher als Restlaufbahn für diejenigen wahrgenommen wird, die keine akademische Bildung erreichen. Betriebe bemängeln hingegen, dass oftmals für Entwicklungsprozesse unverzichtbare Basiskompetenzen fehlen.
Die Ergebnisse von IMPROVE I wurden in der Ausgabe
13/2018 des „PH-Scripts“
publiziert und auf einer Podiumsveranstaltung unter Beteiligung aller Kooperationspartner bekannt gemacht.